In diesem FAQ erhalten Sie auf viele verschiedene Fragen zum Thema Prepaid antworten, die Antworten sind kurz und knapp und nicht ausführlich. Wir arbeiten jedoch an ausführlichen Unterseiten zu jedem Thema, sodass wir alle Ihre Fragen beantworten können. Sollten Sie weitere Fragen haben, dann kontaktieren Sie uns per E-Mail.

1. Was ist eigentlich eine Prepaidkarte?
Eine SIM-Karte, die ohne vertragliche Verbindung gekauft wird, nennt man Prepaidkarte. Es gibt weder eine monatliche Grundgebühr noch ein zu erreichender Mindestumsatz. Ist das Guthaben einmal aufgebraucht, kann man es je nach Bedarf wieder aufladen. Es gibt verschiedene Tarife, die eigentlich für jeden Telefontyp angepasst sind.

2. Welche Auflademöglichkeiten gibt es für eine Prepaidkarte?
Es gibt verschiedene Wege das Guthaben aufzuladen. Die wohl älteste und bekannteste Möglichkeit ist die Guthabenkarte, von 15 bis 50 Euro, die man in vielen Geschäften zu kaufen bekommt. Die etwas bequemere Variante ist die Online-Aufladung, die man von zu Hause per Online Banking vornehmen kann. Eltern wählen für ihre Kinder oft die automatische Aufladung. Zu einem vereinbarten Termin wird der vereinbarte Betrag auf das Guthabenkonto der Prepaidkarte gebucht. Allerdings kann man auch die automatische Aufladung so nutzen, dass bei einem bestimmten Guthaben, das können zwei Euro sein, automatisch wieder neu aufgeladen wird.

3. Wie lade ich Guthaben auf?
Man kauft eine Guthabenkarte und rubbelt den Code frei. Anschließend wird die Rufnummer angerufen, die dort steht. Die Stimme erklärt den Vorgang und irgendwann bekommt man die Aufforderung, die Aufladenummer einzugeben. Hat man diesen Vorgang abgeschlossen, erhält man innerhalb von ein paar Sekunden eine SMS, die mitteilt, dass das Guthaben erfolgreich aufgeladen wurde.
Möchte man die Prepaidkarte online aufladen, kann mit dies mit dem Online Banking tun. Hierzu geht man auf den Reiter Banking, danach Handy aufladen und folgt den Anweisungen. Oft genügen nur die Handynummer und der Name des Handyinhabers, zusammen mit dem Netzbetreiber und dem Aufladebetrag. Mit abschließender TAN-Abfrage ist der Vorgang beendet und das Guthaben auf dem Handy.

4. Was sind Prepaidpakete?
Hat man noch ein Handy von dem alten Vertrag, dann kann man es für die Prepaidkarte nutzen, denn nach zwei Jahren wird das Handy für jede Karte frei geschaltet. Allerdings ist es auch möglich ein ganzes Prepaidpaket zu kaufen. Enthalten in dem Paket ist ein Handy und die SIM-Karte. Je nachdem, was für ein Handy man haben möchte, muss man mehr oder weniger Geld ausgeben, denn es gibt auch schon aktuelle Handys, die an eine Prepaidkarte gebunden sind.

5. Was ist ein Prepaid Anbieter?
Es gibt heutzutage schon sehr viele Anbieter im Mobilfunkbereich. Alle die, die Verträge anbieten, haben auch Prepaidkarten im Angebot. Die bekannten Mobilfunkanbieter wie Vodafone, T-Mobile oder E-Plus bieten Verträge als auch Prepaidkarten an. Des Weiteren gibt es noch andere Anbieter, die mit Prepaidkarten handeln.

6. Wo kann ich eine Prepaidkarte kaufen?
So eine Prepaidkarte kann man in Mobilfunkläden oder auch im Internet käuflich erwerben. Oft ist ein Startguthaben von 5 bis 10 Euro enthalten, was die SIM-Karte sehr günstig macht. Allerdings kann man zu der Prepaidkarte auch ein passendes Handy kaufen, was dann ein Prepaidpaket darstellt.

7. Welche Tarifarten gibt es?
Es gibt die Vieltelefonierer und die Kurztelefonierer. Zum Beispiel bekommen die Vieltelefonierer für eine monatliche Gebühr bei Vodafone einen Tarif, bei dem sie für einen gesamten Anruf, egal wie lange dieser dauert, nur für eine Minute Gesprächszeit zahlen. Auch für die Verbraucher, die viele SMS schreiben können profitieren. Sie zahlen eine SMS pro Tag und 100 weitere sind kostenlos. Extra für Leute, die nicht ständig Guthaben aufladen möchten, können auch eine Rechnung bekommen. Des Weiteren wird hier bei 30 Euro gestoppt. Das heißt man kann telefonieren wie gewohnt, jedoch ist es dann kostenlos.

8. Welche Vorteile hat man, wenn man sich für eine Prepaidkarte entscheidet?
Besonders für Jugendliche unter 18 Jahren ist eine Prepaidkarte am Besten geeignet. Da sie noch kein eigenes Einkommen haben oder wenig, haben sie bei einer Prepaidkarte volle Kostenkontrolle und es kann nicht passieren, dass sie eine unbezahlbare Rechnung erhalten. Sie kommen damit nicht in Zahlungsnot und es droht auch keine Verschuldung. Ist das Guthaben leer, müssen sie warten, bis sie wieder Geld haben, um es aufzuladen. Des Weiteren ist man an keinen Vertrag gebunden und kann sich jederzeit eine andere SIM-Karte kaufen, ohne für die andere noch Gebühren zu zahlen.

9. Kann man die Rufnummer mitnehmen, wenn man zu einem anderen Anbieter wechseln möchte?
Wenn man den Wunsch hat zu wechseln, aber seine Rufnummer aus den verschiedensten Gründen mitnehmen möchte, kann man das gerne tun. Man sollte sich vorher allerdings bei seinem neuen Anbieter erkundigen, ob es eine Extra-Gebühr kostet. Im Normalfall stellt aber der neue Mobilfunkanbieter keine Kosten in Rechnung, doch dafür möchte der alte Anbieter eine Portierungsgebühr.

10. Welcher Tarif passt zu mir?
Jeder Verbraucher muss für sich entscheiden, welcher Tarif am Besten zu ihm passt. Es gibt einen Tarif, bei dem man pro Minute 9 Cent bezahlt. Dieser Tarif ist eher für Leute geeignet, die kurze und knappe Gespräche führen, für Jugendliche, die ihre Eltern um einen Rückruf bitten, wenn sie es gratis haben. Wer aber viel und oft telefoniert, dem ist ein Tarif zu empfehlen, der von Vodafone angeboten wird. Man zahlt einmal im Monat einen kleinen Unkostenbeitrag und bezahlt dann pro Anruf nur 29 Cent. Dies gilt auch für SMS Schreiber, die auch pro Tag nur eine SMS bezahlen und die darauf folgenden 100 SMS sind kostenlos, aber nur in das D2 Netz.

11. Kann ich einen Einzelverbindungsnachweis bekommen?
Normalerweise bekommt man einen Einzelverbindungsnachweis nur, wenn man einen Handyvertrag hat oder einen Festnetzanschluss hat. Möchte man allerdings auch so einen für das Prepaidhandy haben, kann man das bei dem Mobilfunkanbieter beantragen. Wer dies unbedingt möchte, sollte sich im Vorhinein erkundigen, bei welchem Anbieter das möglich ist, denn nicht jeder hat die Möglichkeit seinen Kunden eine Auflistung deren Verbindungen zu verschaffen.

12. Wie schalte ich meine Mailbox ab?
Die Mailbox ist so ziemlich bei jeder Prepaidkarte voreingestellt. Doch, was ist, wenn man diese gar nicht haben möchte. Freunde und Bekannte beschweren sich, dass sich nach ein paar Mal klingeln schon die Mailbox einschaltet und der Anruf somit Geld kostet. Und auch der Inhaber des Handys ärgert sich, dass er nicht schnell genug an das Handy gehen konnte, da sich die Mailbox schon gemeldet hat. Zum Abschalten der Mailbox muss lediglich die Kurzwahl des Handyanbieters wird gewählt werden und über das Menü gelangt man zum Menüpunkt Mailbox. Folgt man hier den Anweisungen zum Abschalten, kann man gar nichts falsch machen.

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